Beten ist Persönlichkeitsentwicklung!

Selbst, wenn man keiner Religion angehört und auch nicht gläubig ist.  Seit ich zurück denken kann, haben mir meine Eltern beigebracht nicht alles für selbstverständlich zu nehmen, dankbar zu sein und zumindest Abends ein kleines Gespräch mit Gott zu führen. Lange Zeit habe ich es einfach aus Gewohnheit weiter gemacht, dann kamen Zeiten in denen ich manchmal eigentlich keine Lust hatte, es aber irgendwie aus schlechtem Gewissen heraus trotzdem tat. Je älter ich wurde, desto öfter gab es Situationen in denen ich nicht ganz überzeugt war, dass es Gott gibt und ob diese Gebete überhaupt irgendetwas bringen. Bis mir klar wurde:

Selbst wenn meine Worte nirgendwo ankommen, in mir selbst verändert sich etwas.

Es ist natürlich auch davon abhängig, wie man sein Gebet gestaltet, ich fange an über meinen Tag nach zu denken, gehe alle Geschehnisse durch und beginne mit dem Unangenehmsten: Meine Fehler. Ich mache mir bewusst, in welchen Situationen ich falsch gehandelt habe, wem ich unrecht getan habe und was ich hätte besser machen können. Falls nötig, bitte ich um Verzeihung und versuche mich zu bessern. Danach kommen die Dinge, für die ich dankbar bin. Dies ist in zwei Bereiche geteilt, zum einen grundlegende Dinge, die sich so schnell nicht ändern, wie das ich einen Bruder habe mit dem ich sehr gut auskomme, das ich selbst reflektiert bin, das ich alle Möglichkeiten offen habe, das ich gesund bin … und zum anderen Dinge, die an diesem Tag passiert sind, wie, dass ich mich darüber gefreut habe das ein alter Freund sich gemeldet hat, meine neue Uhr gekommen ist usw. .
Zum Schluss erwähne ich, was ich mir wünsche, natürlich keine Gegenstände, sondern Ziele und Bedürfnisse, die mir am Herzen liegen. Ich bitte um Kraft, Disziplin und Fokus um diese zu erreichen und um zu setzen.

Fazit: Mit Beten reflektiere ich mich selbst, erkenne meine Schwächen und Fehler und versuche diese zu verbessern. Ich hole mir vor Augen, wie gut ich es eigentlich habe, denn das vergisst man einfach zu schnell. Ich bin dankbarer für die positiven Dinge in meinem Leben, halte mir meine Ziele vor Augen und motiviere mich selbst diese zu erreichen.

Also, geh beten, es macht glücklich!

P.S.: Dies ist weder ein Gastpost eines Pfarrers, noch  wurde von keiner religiösen Organisation gesponsert.

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